Drei gute Tage sind einer zu wenig beim 4 ISLANDS

 

Warum wollte ich unbedingt in Kroatien starten? Es waren die Erzählungen von Sportfreunden, das Meer und die Trails, die ich auf den Sportograf-Bildern vom letzten Jahr gesehen habe.

Eines gleich vorweg, ich wurde in keiner Hinsicht enttäuscht! Einzige Wehrmutstropfen waren, dass es heuer eigentlich nur ein 3 Islands war, weil die zweite Etappe aufgrund vom Wetter nicht in Rab stattfinden konnte und meine Probleme auf der letzten 40 Kilometer Etappe.

Wenn man bedenkt, dass es zeitgleich zum Rennen in Deutschland und Österreich immer wieder Schneefall gab, beziehungsweise noch immer Schnee liegt, waren die Temperaturen hier schon ein Traum. Ich konnte immer mit kurzer Hose fahren, die letzten zwei Tage sogar mit kurzem Trikot. Das Rennen bietet sich sehr gut als Urlaub oder Trainingslager an, bevor dann zu Hause die Bike-Saison beim Bike-Festival am Gardasee so richtig startet!

Die Strecken waren super beschildert und es gab bei den Straßenüberquerungen immer einige Leute vom Veranstalterteam, die alles perfekt geregelt haben. Labstationen waren ebenfalls ausreichend vorhanden und man bekam dort alles was man so brauchen konnte (Wasser, ISO, technische Hilfe, Gel, Riegel, Obst, Trinkflaschen). Nach jeder Etappe gab es hervorragendes Essen, direkt in Zielnähe, welches natürlich im Startgeld inklusive war – perfekt um seine Tanks gleich wieder aufzuladen.

Die Etappen 1-3 waren alle zwischen 65 und 70 Kilometer lang und ca. 1500 Höhenmeter mussten dabei absolvieren werden. 1500 Höhenmeter hören sich vielleicht nicht nach sooo viel an, in Wahrheit aber fühlen sie sich immer mehr an, da man sich hier außer auf einer asphaltierten Straße nirgends erholen konnte.

Auf den Trails musste man wirklich immer zu 100 Prozent konzentriert sein. Es lagen einfach überall diese „berühmten“ kroatischen Steine herum, durch die man sich kämpfen muss. Nach zwei Tagen hatte ich mich mit den Steinen angefreundet, dass machte alles ein wenig besser :p

Die Forststraßen hier waren auch keine Forststraßen, wie man sie aus Deutschland oder Österreich kennt, sondern eher Rumpelpisten – also Straßen wie in einem Steinbruch. Auch hier hatte man bergauf oder bergab nicht viel Zeit um sich zu erholen. Traumhafte Ausblicke auf das Meer, täglich andere Inseln und herrliche Buchten sorgten aber zwischendurch immer wieder für WOW-Momente.

Ich bin heuer mit meinen Hardtail gefahren, die meisten Fahrer hatten hier aber Fullys. Aus gutem Grund – Ich würde jedem empfehlen mit einen Fully zu starten! Technisch ist man nach diesen 4 Etappen auf jeden Fall auf einem viel besseren Level als zuvor.

Flowige Trails dürft Ihr hier nicht all zu viele erwarten, dafür aber Trails mit traumhaften Ausblicken (Meer, Buchten & alles was dazu gehört) – unvergleichbar!

Die letzte Etappe sorgt dafür, dass man auch im nächsten Jahr darauf wieder hin will. Nur zwei Berge, einer davon mega steil und dazu flowige Trails entlang am Meer – ein Traum für jeden der gerne auf dem Bike sitzt!

Ich hatte auf der letzten Etappe leider Pech mit einen Defekt und einem Überschlag. So fielen wir in der Gesamtwertung vom 9. auf den 21. Platz zurück, aber auch nicht sooo schlecht bei über 250 Teams aus der ganzen Welt. Trotzdem war es ein geniales Erlebnis für mich und meinen Teampartner Michal Szymoniuk aus Wien, den ich erst am Tag vor der ersten Etappe kennengelernt habe. Wir waren ein richtig cooles Team, haben perfekt zusammen gepasst und ich habe in ihm einen neuen tollen Sportfreund gefunden!

SPORT IST WUNDERSCHÖN 🙂

Nächstes Jahr werde ich versuchen von NAKITA nicht „nur“ eine Hardtail-Rakete zu bekommen, sondern auch ein Fully, dann werde ich hoffentlich wieder am Start stehen und wieder Vollgas geben.

DANKE an ALLE, die mir diese genialen Abenteuer in meinen Leben ermöglicht haben! Angefangen bei meiner Freundin Kathi – die deswegen sogar unseren 3. Beziehungs-Jahrestag alleine verbringen musste, bei allen Sponsoren, bei meinen Arbeitgeber und natürlich bei SPORTOGRAF!!!

ride on!

Luki

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