Supergiro Dolomiti - Sportograf - Kirchmair Cycling 1

Dolomitenradrundfahrt in Osttirol, was für ein perfekter Tag

Dolomitenradrundfahrt in Osttirol

Rund 1.500 Teilnehmer aus 20 Nationen sorgten beim Marathon-wochenende im Rahmen der 29. Dolomitenradrundfahrt in Osttirol für tolle Leistungen. Am Hauptrenntag fanden die 29. Dolomitenrad-rundfahrt sowie die extreme Marathon-Variante Supergiro Dolomiti, der die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul verbindet, statt.

In Lienz startete ich im Rahmen der Austria Top Tour beim Supergiro Dolomiti. Nach meinen beiden Siegen im Rahmen der Tour 2016 in Neusiedel und St. Pölten war es auch hier mein Plan so viel Punkte mit nachhause zu nehmen wie möglich. Teamkapitän Stefan Kirchmair sagte mir am Start seine bestmögliche Unterstützung zu. Bei unerwartet guten Witterungsbedingungen starteten wir in das 211,3 km und 5.180hm lange Rennen.

Supergiro Dolomiti - Sportograf -  Kirchmair Cycling 2

Raus aus Lienz ging es über den Gailbergsattel, der Plöckenpass führte uns nach Italien wo nach einem weiteren kürzeren Anstieg der Scharf-richter des Tages, der Monte Zoncolan, auf uns wartete. Mit einer Durchschnittssteigung von 12% auf 10 Kilometer, davon 6 Kilometer zw. 16 % und 22%. Ein Berg der selbst den Profis beim Giro d`Italia das Fürchten lehrte, zählt er doch zu den schwierigsten Anstiegen Europas. Für mich war der Monte Zoncolan, die steilste Rampe die ich je gefahren bin. Auch hier hatte ich „Geleitschutz“ von Stefan, der mich von unten bis oben zur Bergwertung motivierte, mir Tipps gab, sodass ich diese Rampe einigermassen gut überstand.

Supergiro Dolomiti - Sportograf -  Kirchmair Cycling 3

Anschliessend wurde der Plöckenpass ein zweites mal erklommen und wir rollten Richtung Lesachtal zum Kartitscher Sattel. Eingangs des Tals war unsere Betreuerin Martina an der Strecke postiert um uns unsere Flaschen zu reichen. Alles klappte perfekt und mit ihrer Anfeuerung ging es rein ins Tal mit ca. 40 Kilometern Länge und unzähligen giftigen Rampen. Auch hier unterstütze uns Stefan uneigennützig und so gelangten wir auf die letzten flachen 25 Km bis Lienz.

Überglücklich dieses Rennen sturz- und defektfrei beenden zu können, gewann ich auch hier meine AK in 7:44 Std. was in der Gesamtwertung Rang 39 ergab. Im Ziel auch noch von Toursprecher Rudi Schwaiger interviewt, was für ein perfekter Tag. Danke an Martina für die tolle Unterstützung an der Strecke. Riesige Freude auch dass unser Eberhard Liebermann die „rote Laterne“ weitergereicht hat und in einem Wahnsinnsritt über den Zoncolan und anschließendem Speichenbruch am HR in Lienz gefinisht hat. Respekt !!!!

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Den Tag ließen wir gemeinsam mit unseren „Mondseer Freunden“ um ihrem OK-Chef Ernst Ahamer und der überragenden Siegerin der Damenwertung Nadja Prieling bei der Siegerehrung ausklingen.

Josef – Kirchmair Cycling

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