Bitte lächeln Känguru!

Wie stellt ihr euch das perfekte Australien Erlebnis vor? Surfen, Kängurus, zelten am Strand, Eukalyptus Wälder und ein Rennradrennen als Krönung? Na dann lest weiter, wir zeigen euch wie es geht. Zusammen mit Tom, Mitgründer von Sportograf, Michael und Antonio bin ich auf dem Weg zur L’Etape Australia.

 

 

Zwischenstopp
Aus Europa kommend machen Tom, Antonio und ich einen Zwischenstopp in Bangkok, um zwei 10 Stunden Flüge zu unterbrechen. Dort haben wir arme Viertel, touristische Gassen und altertümliche Tempel gesehen. Das Essen war gut und für europäische Verhältnisse ist alles günstig. Nach drei aufregenden Tagen sind wir allerdings froh etwas frische Luft in Australien zu schnappen.

 

Der Roadtrip beginnt
Am Flughafen in Sydney holen wir schnell unseren Leihwagen ab und beladen ihn massenweise mit Essen. Wir verlassen recht bald die Stadt und starten einen fünftägigen Roadtrip von Sydney entlang der Küste bis zum Eventgelände nahe des Mount Kosciuszko.

Das Kelfie
Entlang unserer Reise ist ein Strand schöner als der andere. Aber ein Strand toppt alle anderen: Pebbly Beach. Eine kurvige Straße führt durch einen Eukalyptus Wald zu einem Campingplatz. Es riecht wie aus einer Packung Hustenbonbons. Zum Meer hin öffnet sich der Wald zu einem traumhaften Sandstrand. Wow. Papageie fliegen hinter uns und Delfine zeigen wie man die Wellen richtig nimmt. Um die kitschige Szene perfekt zu machen finden sich zum Sonnenuntergang noch 30 Kängurus am Strand ein. Wir können unseren Augen nicht trauen.
Da wir Fotografen sind haben wir die Idee ein Selfie mit einem Känguru zu machen. Antonio tauft es Kelfie. Wenn jemand wissen möchte wie genau man ein Kelfie macht kann er gerne nach seinem Videotutorial googeln.

Der Surf-Zwischenfall
Bei jeder Gelegenheit haben wir unsere Surfbretter ausgepackt. Eine Nacht haben wir direkt auf einem verlassenen Strand verbracht. Die Wellen waren gut, aber etwas zu hoch für uns Anfänger. Antonio hat in den letzten Tagen aber hart an seinem neuen Spitznamen ‚Surf God‘ gearbeitet. Er war so gut, dass er keine Angst von den großen Wellen hatte und nie von solch einer großen Welle erfasst und zu Boden gedrückt wurde und mit einer blutigen Lippe aus dem Wasser kam. Jedenfalls haben wir es nach ein paar Höhen und Tiefen alle geschafft auf den Brettern zu stehen.

Der Roadtrip endet
Nach einigen Tagen sieht der Van aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Essen liegt mitten in teurem Kameraequipment und Ladegeräten. Dazwischen die Surfbretter und über allem eine dünne knirschende Schicht Sand. Wir machen alles sauber, uns selbst inbegriffen und fahren langsam zurück in die Zivilisation.

Das Rennen
Nach der abenteuerlichen Reise vergesse ich fast, dass wir ja noch einen Job zu erledigen haben. Einen Tag vor dem Event fahren wir die gesamte Strecke ab und suchen nach guten Foto-Spots. Ein paar Fotografen aus der Gegend kommen hinzu und komplettieren das Fototeam. Wir sind nun vier Europäer und sieben Australier.
Im Dezember ist es Frühsommer in Australien. Jedoch sind ein paar Bergspitzen rund um die Berge an der Ziellinie noch mit Schnee bedeckt. Die Teilnehmer haben eine wunderschöne Strecke vor sich. Lange flache Straßen rund um einen See und der finale lange aber stetige Anstieg hinauf auf 1.735m erwartet sie.
Tour de France Sieger Chris Froome ist vom Veranstalter eingeladen. Er startet als Letzter von ca. 3.000 Teilnehmern. Auf der 157km langen Strecke überholt er die meisten Hobbyfahrer. Allerdings überquert Christopher Miller mit einer Zeit von 4h und 37min als erster die Ziellinie.
Das Team Sportograf macht über 88.000 Bilder. Sobald das letzte hochgeladen ist haben wir unseren Job erfüllt.

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Letztlich ist der Trip vorbei. Ein Highlight folgte dem Nächsten. Eine Nacht im Zelt direkt am Strand, fast jeden Tag surfen. Ich hätte noch sie viele Anekdoten zu erzählen. Ziemlich kaputt aber voll mit schönen Erinnerungen fliegen wir zurück nach Hause.

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